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Die KI-Blase

Heute denn auf dem Zettel: Die KI-Blase.

Wenn die USA eins wirklich produzieren können, denn sind das Burger und heiße Luft.

Letzteres beschert uns dann leider von Zeit zu Zeit eine globale Krise:


Historische Blasen: Ein Muster wiederholt sich

  • 1929 — der schwarze Freitag an der Wall Street. Der Börsencrash führte zu massiven Vermögensverlusten und der Großen Depression.
  • Ende der 90er — die Dot-Com-Blase
  • 2000er — die Immobilien-Blase

…um nur drei zu nennen.


Aktuell: Die KI-Blase wird aufgeblasen

Aktuell wird fleißig an der KI-Blase herum gebastelt.

So nützlich sich diese KI-Geschichten auch erweisen mögen — sie sind doch mal wieder drastisch überzeichnet und kreieren astronomische Unternehmenswerte.

Und immer mehr springen mit auf.


Der Trend: Speicherhersteller wechseln die Seite

So gab jüngst der eigentlich gut etablierte Speicher-Hersteller „Crucial“ nach 29 Jahren bekannt: Keine Endverbraucher mehr beliefern.

Also auch keine End-Verbrauchenden Gewerbetreibenden — sondern nur noch Großkunden (= Rechenzentren).

Für Crucial bedeutet dies zwar erst einmal, dass pro Regal SSD-Laufwerk etc. weniger Marge ansteht — aber die Kunden kaufen eben auch nicht nur ein Regal, sondern ganze Containerladungen.

Da die KI-Rechenzentren immer noch wie Pilze aus dem Boden schießen, wird dem Trend auch erst einmal kein Abbruch folgen.


Das Problem: Unsicherheit über zukünftige Anforderungen

Die Schwierigkeiten beim Blick in die Zukunft der KI-Rechenzentren liegen in der Hauptsache darin, dass die Betreiber selber gar nicht so recht wissen, was sie überhaupt benötigen werden.

So jagen also unterschiedliche Hersteller diesem Hype erst einmal hinterher — und befrieden damit in Unmengen zum Beispiel OpenAI.

Auch mit dem Hintergrund, dass diese Betreiber damit andere ausstechen, indem sie den Markt leer fegen.

Etwas kurzsichtig — aber im Bereich von Arbeitsspeicher im letzten Jahr zu beobachten.

Die Unterstellung, dass Tonnen davon ungenutzt in Lagerhäusern vor sich hin lagern — und nie benutzt werden, nur um diese anderen vor der Nase weg zu kaufen — ist zumindest lustig.


Die Folge: Preisexplosion für Verbraucher

Das bedeutet, dass der fortwährende Aufkauf dieser unglaublichen Massen an Speichermedien — bei gleichzeitig ansteigenden Preisen am Markt — auch für gebrauchte Medien — das Anlagevermögen der Unternehmen immer weiter nach oben treibt.

Und die Preise für Otto Normal unerschwinglich werden.

Nach Arbeitsspeicher deutet die Preisentwicklung bei SSD-Laufwerken auf Ähnliches hin zur Zeit.

Beides sollte man besser vor einem Jahr gekauft haben — oder jetzt einfach die Finger davon lassen als Verbraucher.


Die Hardware der KI: Nvidia und die GPU-Revolution

Das zentrale Stück der KI-Hardware sind Grafik-Accelerators (GPU) — ohne die sonst üblichen Anschlüsse für Monitore.

Diese arbeiten ausschließlich intern — in einem Slot im PC / Server.

Der Hersteller Nvidia hat in den letzten drei Jahren um 1.400 % zugelegt.


Das Problem: Infrastrukturkosten übersteigen Einnahmen

Die immensen Kosten für die Infrastruktur können gegenwärtig nicht zurück verdient werden.

Das Training einer KI — also ein LLM (Large Language Model) — geschieht so oder so auf eigene Rechnung der Betreiber.

Zwar gibt es mit ChatGPT 4.0 und unzähligen anderen kostenpflichtigen Anwendungen bereits Einnahmequellen — aber immer noch drastisch unter den Kosten der Infrastruktur.

Zumal deren Betrieb eigene Kraftwerke erfordert. (Kein Scherz!)


Die Warnsignale: Wann platzt die Blase?

Es wird bei der kleinsten Störung dieses KI-Hypes zu einer schockartigen Korrektur der Börsenwerte kommen — welche einen Erdrutsch auslösen dürfte.

Zum Beispiel ganz simpel durch:

  • Steigende Zinsen
  • Gewinnwarnungen
  • Korrektionen der erwarteten Zahlen

Die politische Dimension: Freie Bahn garantiert

Natürlich wollen die Betreiber der Rechenzentren — wie Meta oder Alphabet (= Facebook und Google) — politisch freie Bahn durch den US-Präsidenten garantiert wissen.

Um diese Werte stabil zu halten.


Neue Faktoren: Kommodifizierung und sinkende Hürden

Ebenfalls ist Kommodifizierung ein Problem — sowie auch die immer weiter sinkenden Einstiegshürden:

Aus einem anfangs ausschließlich als Gemeinschaftsgut verfügbares Highend-Produkt ist eine Ware geworden, die heute jeder bedienen kann.

Dazu können LLMs auch mittlerweile stabil lokal betrieben werden — wenn man denn etwas nerdig ist — und sich einen Server selbst zusammenstellen möchte.

Mit gebrauchter KI-Hardware von eBay.


Der kritische Faktor: Rohstoffe und Energie

Ein anderer Faktor, der zu einer Stagnation führen könnte, dürfte die Verfügbarkeit von Rohstoffen sein.

Sei es zur Energiegewinnung oder zur Herstellung der benötigten Speicher.

Wir sprechen also konkret von:

  • Öl
  • Seltenen Erden

Ein Schelm, wer nun Böses über aktuelle geopolitische Rücksichtslosigkeit und Annexionsgelüsten denkt — siehe die Konflikte um Ukraine, Taiwan und andere strategische Regionen.


Historischer Vergleich: Wie lange hält die Blase?

Die Dot-Com-Blase dauerte rund fünf Jahre, bis diese geplatzt ist — und unzählige Menschen in den Ruin riss.

Der KI-Hype dauert nun schon zwei Jahre länger — und wird bei Platzen im Silicon Valley eine Bankrott-Welle auslösen.


Das Endgame: Zusammenbruch und Überschwemmung

Was dann aus den Rechenzentren wird?

Der Markt könnte in absehbarer Zeit mit Arbeitsspeicher und SSDs aus den gigantischen Lagerbeständen von OpenAI (und anderen) überschwemmt werden.

Kaskadiert wird es dann die Hardware-Hersteller erwischen — und eine globale Finanzkrise auslösen.


Was wir dagegen tun können: Nicht viel — aber es gibt einen Silberstreif

Was wir dagegen tun können: Diesmal so gar nichts.

Hier hilft auch kein lokales Hosten.

Allerdings könnte mit dem Zusammenbruch der Hardwaremarkt wieder so weit konsolidiert werden, dass der Einsatz von KI-Hardware in privaten Rechnern erschwinglich wird.

Und sich automatisch der Trend weg von Rechenzentren, hin zu eigenen Ressourcen entwickelt — mit der vollen Kontrolle über alle Daten. 🙂


Thinkin ‚bout

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